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Energieerzeugung im Wandel der Zeit

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Energieerzeugung kann auf sehr unterschiedlichen Wegen geschehen. Blickt man etwa 300 Jahre in die Vergangenheit zurück, so zeigt sich dieses Bild: Der Mensch war sowohl für die Wärme im Haus, als auch für die Beschaffung der Energie für z.B. das Licht oder das Kochen selbst verantwortlich. Im Grunde lebte man autark und die wesentliche Energiequelle war das Feuer. Die benötigten Rohstoffe wurden überwiegend regional gewonnen und auch direkt verbraucht. Betrachtet man sich die heutige Entwicklung, so sind es genau solche Attribute, die mit ökologischer Energiegewinnung verbunden werden und die es anzustreben gilt: autark und regional. Nur die Quelle hat sich verschoben. Statt auf fossilen liegt der Fokus nun auf erneuerbaren Energieträgern.

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Seit der Entdeckung des Feuers vor etwa 700.000 Jahren zählt Biomasse zu den wichtigsten Energielieferanten der Menschheit. Sehr lange Zeit war Energie aber auch eine seltene Ressource und ihre Gewinnung ein individuelles Anliegen. Die große strukturelle Veränderung trat erst mit den Erfindungen von Dampfmaschine, Generator, Transformator, Motor, Glühbirne usw. ein. Es wurde möglich, größere Energiemengen zu erzeugen, als von Einzelnen verbraucht werden konnte. Darüber hinaus wurde es ebenfalls möglich, elektrischen Strom zu erzeugen und weiterzuleiten. Energieerzeugung und
-verwertung konnten seither an verschiedenen Orten stattfinden. Die Elektrifizierung begann, d.h. die Infrastruktur zur Versorgung mit Strom wurde ausgebaut und die Zentralisierung der Gewinnung eingeleitet.

Fossile Brennstoffe wie Kohle, Gas oder Öl wurden seit der Industriellen Revolution intensiv befördert und genutzt. Dazu gesellte sich als konventionelle Quelle die Atomenergie. Noch immer wird ein Großteil der in Deutschland benötigten Energie so gewonnen. Doch es zeichnet sich seit einigen Jahren eine Wende in diesem Bereich ab. Mehr und mehr wird versucht, auch regenerative Energiequellen zu nutzen. Drohende Rohstoffengpässe zwingen zu einem Umdenken. Außerdem gewinnen Themen wie Nachhaltigkeit und Umweltschutz mehr und mehr an Bedeutung. Die erneuerbaren Energien rücken ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Windmills in the corn
Zermie / Foter / CC BY-NC-ND

Unter erneuerbaren Energien werden all jene Quellen subsummiert, die naturgegeben und in ihrem Ausmaß scheinbar unbegrenzt nutzbar sind. Dazu zählen Sonnenlicht, Windkraft, Wasserströmungen, Erdwärme, Biogas o.ä. Fossile Energieträger sind nur in begrenztem Maße vorhanden, so dass sich diese Quelle schon bald erschöpfen wird. Außerdem bauen sie sich nur äußerst langsam wieder auf. Der Vorteil erneuerbarer Energien ist daher die ständige Verfügbarkeit und Regeneration. Solange es die Welt in der bekannten Form geben wird, werden auch diese Energieträger gegeben sein. Und unter ökologischen Gesichtspunkten sind erneuerbare Energien den fossilen klar vorzuziehen. Die Gewinnung, der Transport und die Verbrennung von Kohle oder Öl produzieren Unmengen des Treibhausgases CO2, die die Atmosphäre dauerhaft belasten. Ganz zu schweigen von der Frage der Endlagerung von Atommüll, der noch mehrere Millionen Jahre radioaktiv strahlen wird. Diese Nebeneffekte bestehen bei regenerativen Energiequellen nicht, weshalb die Umweltbelastung deutlich geringer ist. 

Aktuell wird in Deutschland etwa 15% des Strombedarfs durch regenerative Energien abgedeckt. Es lässt sich ein stetiges Anwachsen dieses Anteils verzeichnen. Noch Anfang der 1990er Jahre waren es weniger als 4%. Der Anteil am Gesamtenergieverbrauch liegt in Deutschland derzeit bei knapp über 10%. Und der Ausbau der Erneuerbaren wird weitergehen. Die EU hat für 2020 ein verbindliches Ziel für alle Mitgliedsstaaten gesetzt: Bis dahin müssen mindestens 20% des Gesamtenergieverbrauchs aus regenerativen Quellen stammen!

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