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Fisch-Ratgeber – Gefährdete Arten

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ulterior epicure / Foter.com / CC BY-NC-ND

Im Fisch-Ratgeber von Greenpeace und Sarah Wiener wird zu bewusstem Fischkonsum geraten: Auf Makrele, Aal und Rotbarsch sollten umweltbewusste Verbraucher derzeit verzichten. Das empfiehlt der heute erschienene Einkaufsratgeber von Greenpeace. Viele Bestände seien überfischt; bestimmte Fangmethoden verursachten massive Umweltschäden. Unbedenklich können Fischliebhaber Karpfen genießen. Ökologisch nachhaltige Fischereien gebe es zudem bei Hering, Thunfisch oder Kabeljau.

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Fangmethode und Herkunftsland entscheidend

Erstmals wurde der amerikanische und europäische Hummerin in den Einkaufsratgeber aufgenommen. Der diesjährige Ratgeber umfasst damit 110 gängige Arten, aufgeteilt in etwa 550 Wildfischbestände und 112 Herkunftsländer von Aquakulturen. Der Käufer kann auf einen Blick die Produktkennzeichnung mit den Empfehlungen abgleichen. Das betrifft bei Wildfisch Fanggebiet und -methode; bei Aquakultur entsprechend Herkunftsland und Methode.

Köchin Sarah Wiener hat zwei Rezepte gestiftet.

 

Fischerei verursacht immense Kollateralschäden

Auch wenn sich die Situation in den europäischen Meeren geringfügig verbessert hat – weltweit sind die Ozeane massiv überfischt. Die meisten Fangmethoden zerstören wertvolle Ökosysteme wie zum Beispiel Korallenriffe. Schildkröten, Haie oder Wale verenden als unerwünschter Beifang im Netz. Die Greenpeace-Bewertung berücksichtigt deshalb bei Wildfischerei neben dem Bestandszustand und Fischereimanagement auch die Umweltauswirkungen der Fangmethode.

Im Dezember 2013 ergab eine Greenpeace-Analyse von rund 15.000 Fischprodukten, dass lediglich ein Fünftel ökologisch nachhaltig und nur ein Viertel  vollständig gekennzeichnet worden sei. Von Einzelhandel und der Fischindustrie fordert Greenpeace daher  eine vollständige Kennzeichnung und transparente Rückverfolgbarkeit vom Fang über alle Verarbeitungsstufen.

Der Einkaufsführer im handlichen Format kann bei Greenpeace kostenlos bestellt werden (Tel. 040-30618-120). Zudem gibt es eine digitale Version mit den Fischrezepten von Sarah Wiener und eine Smartphone-Version des Fischratgebers.

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