EnSaver- Green NEWS!

Nachhaltig & Gesund Leben!

Für wen lohnt sich eine Photovoltaikanlage?

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on LinkedInPin on PinterestShare on RedditEmail this to someonePrint this page

Advertisement

Obwohl die Investitionskosten nicht unerheblich sind, können Hausbesitzer nach wie vor viel Geld sparen, wenn sie auf Photovoltaik setzen. Noch relativ bescheiden ist die Ausbeute der Sonnenergie insgesamt. In Deutschland liegt die durch Photovoltaik erzeugte Strommenge noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich und dies obwohl das Land weltweit der größte Solarmarkt ist. Im Jahr 2009 ist die installierte Leistung in Deutschland laut Bundesnetzagentur jedoch auf 9,8 Gigawatt gestiegen. Der mit Photovoltaik erzeugte Strom kann sowohl dem eigenen Verbrauch dienen als auch in das allgemeine Stromnetz eingespeist werden.

Aus wirtschaftlicher Sicht spricht vieles für die Einspeisung, da die Vergütung für Solarstrom i.d.R. deutlich höher liegt, als die Kosten für Haushaltsstrom durch den jeweiligen Versorger. Die Besitzer von Solaranlagen erhalten, in Abhängigkeit von Art und Größe ihrer Photovoltaikanlage, eine Vergütung pro eingespeister Kilowattstunde, die durch das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) geregelt wird. Zudem ist diese Vergütung für einen Zeitraum von 20 Jahren garantiert. Die Anlage amortisiert sich während dieser Zeit i.d.R. auch bei einem hohen Einsatz von Fremdkapital durch zinsgünstige Kredite z.B. durch die KfW-Förderbank oder die Umweltbank.

Photovoltaikanlagen können im gesamten deutschen Raum wirtschaftlich betrieben werden. Eine Anlage mit einer Spitzenleistung von 1.000 Watt benötigt rund neun Quadratmeter Platz und liefert, abhängig vom Standort, jährlich etwa 800 bis 1.000 Kilowattstunden Strom. Für auf dem Hausdach installierte Standardanlagen belaufen sich die Kosten auf ca. 3.500 Euro pro kWp (kWp beschreibt die Spitzenleistung des Solarmoduls unter Laborbedingungen). Wartungs- und Betriebskosten betragen etwa ein Prozent der Investitionssumme. Erfolgt eine sorgfältige Pflege sowie Installation der Anlage, kann die Lebensdauer bis zu 25 Jahren und mehr betragen.

Die Vergütung für die nach dem EEG geförderten ersten Anlagen wird im Jahr 2020 auslaufen. Danach können Betreiber den erzeugten Strom entweder selbst nutzen oder diesen zu den jeweils gültigen Marktpreisen veräußern. Auch eine Kombination aus beidem ist möglich. Insofern lohnt sich eine Photovoltaikanlage, sofern genügend Dachfläche vorhanden ist, die bestmöglich nach Süden ausgerichtet ist und einen Neigungswinkel von 30 bis 45 Grad aufweist. Wem genügend Eigenkapital zur Verfügung steht, der muss sich noch nicht einmal um eine Fremdfinanzierung kümmern. Wer eine Finanzierung benötigt, kann diese zum Teil durch die Abtretung der Einspeisevergütung absichern.

Autor: Christian Münch
(Betreiber der Website http://www.solaranlage.eu/)

This article has been read 9134 times!

Advertisement

  • Energy


  • Advertisement

  • Economy

  • Environmental policy

  • Archive

  • Newsletter

    Sign up for Newsletter and get best of our coverage in your In-Box.