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Ökologisches Kochen

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KochenDer Mensch muss essen und das jeden Tag. Gerade bei einem völlig alltäglichen Vorgang – dem Kochen – kann eine Menge Energie gespart werden, wenn ein paar simple Hinweise beachtet werden. Nachfolgend sehen Sie, an welcher Stelle Einsparpotentiale vorhanden sind, die im Prinzip jeder nutzen kann.

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Grundsätzlich ist es wichtig, dass Töpfe oder Pfannen in ihrer Größe den Herdplatten entsprechen. Ist die Fläche des Topfes auch nur geringfügig kleiner als die der Platte, so gehen Wärme und Energie ungenutzt verloren. Aus dem gleichen Grund sollten auch verbogene oder unebene Topf- oder Pfannenböden vermieden werden. Wenn die Bodenfläche glatt aufliegt, ist der Energieübertrag am effizientesten.

Desweiteren sollten, wenn möglich, immer Deckel benutzt werden! Dadurch wird nicht nur die Energie besser im Topf gehalten, wodurch auch die Zufuhr verringert werden kann, sondern es wird auch die Kochzeit verkürzt. Das Kochen ohne Deckel kann mitunter 2-3 Mal so viel Energie verbrauchen wie das Kochen mit Deckel. Das passende Gegenstück zum Topf sollte daher immer griffbereit sein.

Sehr energiesparend sind sogenannte Schnell- oder Dampfkochtöpfe. Dies sind spezielle Kochtöpfe, die fest verschlossen werden und mit Überdruck arbeiten. Durch die Druckveränderung wird der Siedepunkt erhöht und das Garen der Speisen bei Temperaturen von über 100 °C wird ermöglicht. Die Kochzeit wird dadurch erheblich verkürzt. Mit Schnellkochtöpfen kann die Energiezufuhr um 50‑60% gesenkt werden.

Herdplatten strahlen Wärme auch noch aus, nachdem sie bereits abgeschaltet wurden. Diese Restwärme kann benutzt werden, um das Essen endgültig fertig zu garen. Ein rechtzeitiges Ausschalten etwa 5 Minuten vor Ende der eigentlichen Kochzeit ist deshalb ratsam.

Die Garzeit bestimmter Speisen kann zudem von Vornherein reduziert werden, indem man sie vorquellen lässt: Gerade Hülsenfrüchte wie Bohnen, Erbsen oder Linsen, aber auch Getreide- oder Reissorten kann man in lauwarmem Wasser vorquellen lassen und somit die Kochzeit verringern.

Abschließend noch ein Tipp zum einfachen Wasserkochen. Ob Tee, Kaffee, ein schnelles Fertiggericht oder die Wärmflasche. Heißes Wasser wird häufig und für verschiedene Zwecke gebraucht. Zum Erhitzen sind dabei generell richtige Wasserkocher besser geeignet als der Herd, denn sie verbrauchen weniger Strom. Außerdem sollte immer nur die Menge Wasser erhitzt werden, die auch tatsächlich benötigt wird.

in the kitchen
Ohne Deckel zu kochen, ist Energieverschwendung! Karin Viva / Foter / CC BY-NC


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