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Kostentreiber Waschmachine – Tipps für ökologisches Waschen

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Etwa 11% des Wasser- und 7% des Stromverbrauchs eines durchschnittlichen Bürgers in Deutschland werden für das Waschen der Wäsche benötigt. Das sind im Jahr durchschnittlich 10.000 Liter Wasser und 250 kWh Strom. Mit einigen einfachen Tipps lässt sich an dieser Stelle sehr viel Wasser, Strom und damit auch Geld einsparen und somit die persönliche Umweltbilanz verbessern.

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Beim Kauf einer neuen Waschmaschine sollten zwei Dinge besondere Beachtung finden. Zum Einen die Energieeffizienzklasse. Sie gibt Auskunft über den Energieverbrauch des Gerätes, wobei eine Einordnung in die Klassen A-G möglich ist. Die Kennzeichnung mit einem A bezeichnet hierbei die beste Effizienz, d.h. den geringsten Verbrauch. Waschmaschinen mit dieser Klasse sind grundsätzlich vorzuziehen. Zum Anderen sollte der konkrete Wasserverbrauch verschiedener Geräte verglichen werden. Während frühere Modelle noch bis zu 140 Liter pro Waschgang verbrauchten, kommen neue Maschinen schon mit 50 Litern und weniger aus. Diese Angaben beziehen sich auf den Standardwaschgang „Baumwolle 60°C“ und gehören zu den Pflichtangaben beim Verkauf. Eine Waschmaschine mit mehr als 50 Liter Verbrauch ist bei einem Neukauf daher nicht zu empfehlen.

Aber auch mit einem älteren Modell kann gezielt gespart werden: Auf die Vorwäsche z.B. kann generell verzichtet werden. Lediglich sehr stark verschmutzte Wäsche benötigt diesen Waschgang. Darüber hinaus ist das volle Beladen der Waschtrommel wichtig, denn nur dadurch kann die höchste Effizienz erreicht werden.  Und auch bei der Waschtemperatur lässt sich Energie sparen. Ein Großteil der Energie wird bei Waschmaschinen allein für das Erhitzen des Wassers verbraucht. Das Waschen bei 80 oder gar 90°C ist jedoch in der Regel überflüssig. Der 40°-Waschgang ist für normal genutzte Wäsche vollkommen ausreichend und schon bei 60° werden die meisten Keime sinnvoll abgetötet. Das Einsparpotential an diesem Punkt ist enorm: Die Stromkosten können bei niedrigeren Temperaturen und dadurch kürzeren Waschzeiten um bis zu 40% reduziert werden.

Mathias.Pastwa / Foter / CC BY-NC-ND

Das Waschmittel schließlich sollte ökologisch abbaubar sein und kann durchaus gering dosiert werden. Abhängig ist dies allerdings von der örtlichen Wasserhärte. Dabei gilt, dass für härteres Wasser mehr Waschmittel benötigt wird, wohingegen für weiches Wasser weniger genommen werden kann. Beachten Sie dazu unbedingt die Angaben des Herstellers auf der Verpackung! Eine zu hohe Dosierung kann den Wasserverbrauch mitunter verdoppeln, da die Reste des Waschmittels nur mit zusätzlichem Wasser richtig ausgespült werden können. Alternativ ist sogar das Waschen gänzlich ohne Waschmittel denkbar. Sogenannte Waschbälle funktionieren ohne zusätzliche Reinigungsmittel und können für bis zu 1000 Waschgänge genutzt werden.  Sie sind daher besonders umweltfreundlich und auf lange Sicht kostengünstig.

Nach dem Waschen folgt das Trocknen: Die Wäscheleine bzw. der Wäscheständer sind für das Trocknen der Wäsche eindeutig der sparsamste und umweltfreundlichste Weg. Sollte dennoch einmal der Trockner zum Einsatz kommen, ist auch hier das volle Beladen angeraten. Zuvor sollte die Wäsche allerdings bereits gut geschleudert worden sein.

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