EnSaver- Green NEWS!

Nachhaltig & Gesund Leben!

Schimmelbekämpfung und -prävention

Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on LinkedInPin on PinterestShare on RedditEmail this to someonePrint this page

SchimmelEs ist feucht in Deutschland. Regen und Nebel bestimmen in vielen Monaten das Wetter. Damit die Feuchtigkeit draußen nicht zum Problem drinnen wird, gilt es einige Dinge zu beachten.

Advertisement

In 17 Prozent der deutschen Haushalte gibt es Schimmelbefall, am häufigsten betroffen sind das Bad und das Schlafzimmer. Mit einer fachgemäßen Bauplanung sowie dem richtigen Heiz- und Lüftungsverhalten kann diese Gesundheitsgefahr vermieden werden.

Schimmel tritt nicht zwangsläufig als dunkler Fleck an der Wand auf. Die Sporen sind in den meisten Fällen nicht sichtbar und machen sich nur durch die ausgelösten Symptome bemerkbar. Typische körperliche Reaktionen sind Entzündungen der Nasen- oder Mundschleimhäute, Bronchitis, Asthma und Hautausschlag. Ist der Schimmel erst einmal mit dem Mauerwerk verwachsen, kann ihn nur noch ein Profi entfernen. Prävention ist daher der beste Weg, um Schimmel von vornherein  zu vermeiden – wenn möglich schon beim Hausbau.

Häufig ist es Baufeuchte, die Schimmel verursacht. Mangelnde Abdichtungen im Bodenbereich oder kleine Risse in den Außenwänden können Ursache für das Eindringen von Feuchtigkeit sein. Wichtig ist deshalb eine fachgerechte Abdichtung bis zur Gebäudesohle. Diffusionsoffene Dämmplatten können automatisch den Feuchtehaushalt regulieren. Schon im Planungsprozess sollten außerdem Wärmebrücken reduziert werden – das sind Stellen am Haus, an denen Wärme schneller nach außen dringt, und sich Schimmel schneller bildet.

Im Wohnalltag sind das richtige Lüften und Heizen die wesentlichen Maßnahmen im Kampf gegen Schimmel: Durch Kochen, Duschen, Baden und selbst durch das bloße Atmen wird die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung beeinflusst. Zum Austausch der Raumluft ist kurzes Stoßlüften generell effektiver als das stundenlange Ankippen der Fenster. Ein zu starkes Auskühlen der Zimmerwände muss verhindert werden, da sich ansonsten Feuchtigkeit absetzt. Die Raumtemperatur, auch von wenig genutzten Räumen, sollte nicht unter 18 Grad Celsius fallen. Wer sich nicht selbst darum kümmern möchte, dem bieten intelligente Be- und Entlüftungssysteme, die die Innenraumluft automatisch und für verschiedene Zimmer individuell regulieren, Abhilfe. Auch moderne Heizanlagen sind raumabhängig steuerbar und sorgen für ein warmes, schimmelfreies Zuhause.

Schimmelbekämpfung
Madhias / Foter / CC BY-NC-SA

This article has been read 5065 times!

Advertisement

  • Energy


  • Advertisement

  • Economy

  • Environmental policy

  • Archive

  • Newsletter

    Sign up for Newsletter and get best of our coverage in your In-Box.