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Schutzgebiet Arktis: „Ice Ride“-Aktionstag am 4. Oktober

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Eisbär_ensaver.deBerlin – Am 4. Oktober 2014 werden weltweit tausende Unterstützer für den Schutz der Arktis in die Pedale treten. Derzeit informieren die ehrenamtlichen Greenpeace-Gruppen über den geplanten „Ice Ride“ in Deutschland, eine bundesweite Fahrraddemonstration in über 30 Städten.

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In einigen Städten werden die Fahrraddemos von ADFC, BUND oder Critical Mass unterstützt. Damit jeder Teilnehmer sein Fahrrad „arktisch dekorieren“ kann, stellen die Greenpeace-Ehrenamtlichen Motive der arktischen Tierwelt, Flaggen oder Farben zur Verfügung.

Hintergrund ist eine Kampagne zum Schutz der Arktis. Sechs Millionen Unterschriften aus aller Welt hat Greenpeace in anlässlich des Weltklimagipfels in New York an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon überreicht. Zu der vierköpfigen Delegation gehörte auch die Kasseler Aktivistin Margareta Malmgren-Köller.

Wie viele der rund 4800 Ehrenamtlichen aus über 100 regionalen Greenpeace-Gruppen sammelte Malmgren-Köller in Deutschland in den vergangenen Monaten bei öffentlichen Veranstaltungen Unterschriften. Rund 380.000 Unterschriften kamen dabei allein in Deutschland zusammen. „Steter Tropfen höhlt den Stein! So arbeitet Greenpeace und das gefällt mir“, sagt Malmgren-Köller. Die weltweit sechs Millionen Unterzeichner fordern das Verbot von Ölausbeutung und industrieller Fischerei in der Hohen Arktis. Das Treffen Ban Ki-moons mit Greenpeace ging dem internationalen Gipfel zum Klimaschutz am kommenden Dienstag voraus, zu dem der UN-Generalsekretär Staats- und Regierungschefs sowie Unternehmenslenker aus aller Welt nach New York eingeladen hat.

US-Präsident Barack Obama, der britische Premierminister David Cameron, Frankreichs Staatschef Francois Hollande und weitere hochrangige Vertreter haben mit zusätzlichen, kurzfristigen Maßnahmen positive Signale für den Kampf gegen den Klimawandel gegeben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte abgesagt. Die Arktis ist wichtig für den Schutz des Klimas, die Eisdecke sorgt für stabile Wettersysteme. Seit Jahren kämpfen Umweltschutzorganisationen daher für ein Schutzgebiet rund um den Nordpol. „Man kann immer etwas erreichen, falls man entschlossen genug ist, etwas verändern zu wollen. Wir müssen jetzt handeln, wenn wir unseren Kindern eine lebenswerte Welt erhalten wollen“, sagt die ehrenamtliche Aktivistin Malmgren-Köller.

 

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